Die Highlights im August

AHOP-News

neurologisch

  • Neurologische Erkrankungen an der Spitze weltweiter Krankheitsursachen
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    Einer Studie der Global Burden of Disorders Study Group zufolge waren neurologische Erkrankungen im Jahr 2015 für mehr als 250 Millionen DALY (disability-adjusted life years – behinderungsbereinigte Lebensjahre) verantwortlich. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,4 % gegenüber Angaben aus dem Jahr 1990. Global gesehen verursachten Schlaganfälle dabei die größte Anzahl an DALY aller Krankheitsgruppen.Autor: Thomas R. Collins

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  • Genetische Architektur der Alzheimer-Demenz
      						

    Die Alzheimer-Demenz (AD) entsteht vermutlich aufgrund mehrerer genetischer Varianten und verschiedener Umweltfaktoren.

    Das Apolipoprotein-E-(APOE-)Gen ist nach heutigem Erkenntnisstand der größte Risikofaktor für eine sporadische AD.

    Die Kombination von genetischer Stratifikation mit anderen Biomarkern kann langfristig den Weg zu personalisierter Medizin weisen.

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  • Die „Resident and Research Fellow Section“ der European Academy of Neurology
      						

    Die „Resident and Research Fellow Section“ der European Academy of Neurology Die Resident und Research Fellow Section (RRFS) ist die Vertretung und Vereinigung von neurologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung und WissenschafterInnen innerhalb der European Academy of Neurology…

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Spectrum Urologie

  • Das Geheimnis des bvU
      						

    In dieser Rubrik wollen wir Ihnen in dieser und einigen folgenden Ausgaben von SPECTRUM Urologie die Leistungen und Ziele des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen (bvU) näherbringen. Eine jüngst durchgeführte Umfrage unter jungen Urologinnen und Urologen hat nämlich gezeigt, dass es ein erhebliches Informationsdefizit darüber gibt.

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  • Pro/Contra: fokale Therapie des Prostatakarzinoms
      						

    Die verschiedenen Arten der fokalen Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms gelten derzeit noch als experimentell und dürfen deshalb nur im Rahmen von prospektiven Studienprotokollen angewendet werden.

    Die moderne Bildgebung spielt eine zentrale Rolle, und der Erfolg der fokalen Therapien steht in direkter Abhängigkeit von deren Fähigkeit, die klinisch relevanten Tumoren zu identifizieren und exakt zu lokalisieren.

    Die fokalen Therapien könnten eine weniger belastende Alternative zu den radikalen Behandlungsformen beim signifikanten Karzinom sein, aber keine Alternative zu „active surveillance“ beim Niedrigrisikotumor.

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  • ASCO GU 2018 | Ausgewählte Highlights − Schwerpunkte Prostata- und Nierenzellkarzinom
      						

    Prostatakarzinom

    • Phase-III-Studien PROSPER und SPARTAN bestätigen Enzalutamid und Apalutamid als biologisch hochaktive Substanzen mit einer beeindruckenden Verlängerung des metastasenfreien Überlebens (MFS) von ~ 2 Jahren im M0-CRPC-Setting.

    Nierenzellkarzinom

    • IMmotion151: Resultate unterstützen den möglichen Einsatz der Kombinationstherapie Atezolizumab + Bevacizumab in der Erstlinientherapie fortgeschrittener PD-L1+-Nierenzellkarzinompatienten.
    • Die Kombination Axitinib + Pembrolizumab ist wirksam und verträglich, antitumoröse Aktivität ist verglichen mit der erwarteten von Axitinib oder einer PD-1/PD-L1-Inhibitor-Monotherapie überlegen.
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Klinik

  • MeToo – reden wir darüber!
      						

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist auch in Krankenhäusern Realität.

    Eine klare Haltung der Institutionen, Belästigung nicht zu tolerieren, ist eine ­wesentliche Präventivmaßnahme.

    Es gilt, Geschlechtsstereotype und patriarchale Strukturen zu hinterfragen und zu verändern.

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  • Die Behandlung akuter Schmerzen während chronischer Schmerztherapie – eine Herausforderung
      						

    Präoperativ sollten schmerzmedizinische Risikopatienten identifiziert und umfassend aufgeklärt werden (u. a. Umgang mit Schmerzerfassungsinstrumenten). Zudem sollte ein dem jeweiligen operativen Eingriff entsprechendes multimodal balanciertes ­ Behandlungskonzept entworfen werden.

    Intraoperativ stehen Analgesieverfahren wie z. B. Regionalanalgesie zur Verfügung; bei chronischen Schmerzpatienten sollten bei Opioidtoleranz bzw. Hyperalgesie Analgesiealternativen antizipiert werden.

    Postoperativ sollten Effizienz und Sicherheit der perioperativen Analgesie regelmäßig evaluiert und angepasst sowie frühzeitig ein schmerzmedizinisches Entlassungskonzept geplant werden.

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  • Der Notarzt im Rettungsdienst
      						

    Der unmittelbare Einsatz geeigneter Maßnahmen durch qualifizierte Ärzte am ­Notfallort bedeutet eine Reduktion der Sterblichkeit kritisch kranker oder ­schwerverletzter Patienten, kürzere Intensiv- und Krankenhausaufenthaltsdauer und bessere Rehabilitationschancen.

    Der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern als Besonderheit des österreichischen Rettungswesens bietet die Vorteile einer guten Verfügbarkeit motivierter Helfer. Eine weitere Verbesserung und Intensivierung der Ausbildung – durch z. B. eine dritte Ausbildungsstufe, zusätzlich zum Rettungs- und Notfallmediziner – könnte Notärzte entlasten.

    Die neue, in Vorbereitung befindliche gesetzliche Ausbildungsregelung für Notärzte wird die enge Anbindung des notärztlichen Dienstes an die Kliniken stärken.

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Apotheker Krone

  • „Resistenzen nehmen zu, wenn nicht rasch reagiert wird“
      						

    Antibiotika-Resistenzen sind nach Ansicht vieler Experten die größte medizinische Herausforderung der kommenden Jahre. Nicht zuletzt deshalb steht das Thema im Zentrum der 51. Wissenschaftlichen Fortbildung in Schladming. Die Apotheker Krone sprach mit Tagungspräsidentin und Vizepräsidentin der Wiener Apothekerkammer, Susanne Ergott-Badawi.

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  • Die besten Tipps zum Start der Pollensaison
      						

    Tränende Augen, laufende Nase – kaum ist die Erkältungszeit zu Ende, haben bereits die Allergien Saison. Sowohl gegen akute Beschwerden als auch zur Prophylaxe bietet die Apotheke zahlreiche Produkte und Tipps für die Selbstmedikation.

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  • Insomnie: Stopp dem Hin- und Herwälzen
      						

    Stress, Überreizung und eine unzureichende Schlafhygiene machen für viele Menschen die Nacht zum Tag. Eine Änderung so mancher Gewohnheit am Abend in Kombination mit synthetischen oder pflanzlichen Wirkstoffen sorgt schon bald für eine Besserung der Beschwerden. Bei Kindern hat sich die Gabe von homöopathischer Arznei bewährt.

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Gyn-Aktiv

  • Neue nationale Nomenklatur der gynäkologischen Zytologie – Überarbeitete Version 2018 ÖGZ und ÖGPath/ IAP Austria
      						

    Die ÖGZ und ÖGPath empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklatur-Empfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige Pap-Gruppierung nicht.

    Die 8 Pap-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen. Konsens besteht darüber, dass bis zum Vorliegen der neu gefassten Abklärungsleitlinie der OEGGG auffällige Abstriche der neuen zytologischen Nomenklatur entsprechend der noch gültigen OEGGG-Leitlinie (2015)5 abgeklärt werden sollen.

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  • Harnwegsinfektion der Frau− Ein Update
      						

    Harnwegsinfekte gehören aufgrund ihrer Häufigkeit zum gynäkologischen Tagesgeschäft.

    Die häufigsten Uropathogene sind gramnegative Keime, allen voran E. coli.

    Insbesondere rezidivierende Harnwegsinfekte führen zu einem hohen Leidensdruck der Patientinnen.

    Die Prophylaxe umfasst neben der Modifikation von Verhaltensweisen medikamentöse und supportive Behandlungsoptionen.

    Eine dauerhafte Antibiose sollte wohl überlegt werden.

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  • Was brauchen „Wunschkinder“? − Assistierte Reproduktion unter Miteinbeziehung der kindlichen Psyche
      						

    Kinderwunschbehandlungen beziehen sich nicht nur auf Paare, sondern auf ein Drittes, das Kind.

    Für seine gesunde psychische Entwicklung ist ein verantwortungsvoller Einsatz assistierter Reproduktionstechnologien unerlässlich.

    Durch ein Verständnis für die zugrundeliegende Psychodynamik können alle Expertinnen und Experten handelnd, aufklärend und beratend zu gelingenden Eltern-Kind-Beziehungen beitragen.

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Spectrum Dermatologie

  • Österreich und die Telemedizin
      						

    Telemedizin von gesetzlicher Seite: die Übertragung von personenbezogenen Daten mittels verschiedener Telekommunikationsmedien zu medizinischen ­Zwecken.

    Rechtssituation: Der Einsatz von telemedizinischen Techniken ist derzeit mit erheblichen ­ potenziellen haftungsrechtlichen Risiken verbunden, es fehlen klare rechtliche und technische Standards. Eine Rahmenrichtlinie soll künftig die Standards für das Telemonitoring von ­chronischen Erkrankungen definieren.

    Wichtige Kriterien für den sinnvollen Einsatz: vergleichbare Qualität zu Präsenzanwendung, kein erhöhtes Risiko für Patienten, einfache Bedienbarkeit, darstellbarer und verbesserter Outcome.

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  • Erste Erfahrungsberichte − Videokonsultation per Smartphone
      						

    Mitte 2017 ging mit eedoctors die erste virtuelle Arztpraxis über das Smartphone in Betrieb.

    Erste positive Schlüsse: Insbesondere bei reisemedizinischen Fragen und dermatologischen Problemen konnten klinische Einschätzungen per Videokonsultation erfolgen und Patienten mittels eRezept oder direkten Handlungsanweisungen schnell, effektiv und kostengünstig ­versorgt werden.

    Ziel ist es, in der Bevölkerung und bei den Stakeholdern im Gesundheitsumfeld Akzeptanz für die innovative neue Methode der Arztkonsultation zu schaffen und die Möglichkeiten der Verbindung der virtuellen und physischen Medizin weiterzuentwickeln.

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  • Teledermatologie in Australien und Neuseeland
      						

    Die Teledermatologie wurde in Australien und Neuseeland umfassend untersucht und ­angewendet, wovon sowohl stark beschäftigte städtische Dermatologiepraxen als auch ländliche und abgelegene Gemeinden profitieren.

    Die Studien reichen von einem Ad-hoc-Service für Notfallmediziner über die Beratung von Allgemeinärzten bei der Diagnose und Behandlung dermatologischer Erkrankungen bis hin zu einer virtuellen Pigmentläsionen-Klinik, die potenzielle Hautkrebspatienten auslotet.

    Die Services tragen dazu bei, die Zahl der Patienten, die auf einen Termin in einem Krankenhaus warten, und die Wartezeiten zu reduzieren.

    Smartphonebasierte Teledermatologie ist ein intensives Forschungsgebiet, insbesondere die Verwendung von mobilen Dermatoskopen für Selbstuntersuchungen.

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Spectrum Onkologie

  • Personalized Medicine – Big Data, Machine Learning, Digitalisierung
      						

    Leben bedeutet Innovation und damit permanentes Abschiednehmen von alten Gewohnheiten. Mit personalisierter Medizin verbinden viele Mediziner in Österreich derzeit noch klassische molekulargenetische Laboratorien mit Pipetten und PCR-Maschinen und damit die Notwendigkeit der Errichtung von Forschungsgebäuden und ausgedehnter wet labs. Physician…

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  • Big Data im Krankenhaus: Digitale Durchdringung – in Österreich ausbaufähig …
      						

    Die Zukunft ist „data-driven“, erklärte kürzlich der Mathematiker Professor Allan Hanbury anlässlich seiner neuen Stiftungsprofessur „Data Intelligence“ an der TU Wien und beschreibt weiter: „Durch die Digitalisierung sind wir mit einer wachsenden Menge an Daten konfrontiert. Wir stehen vor der…

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  • Von Gentests über genomische Sequenzierung zur personalisierten Onkologie
      						

    Status quo: Eine breite molekulargenetische Diagnostik und deren Interpretation im molekularen Tumorboard werden im klinischen Alltag bei onkologischen Patienten selten umgesetzt. Zudem fehlen prospektiv validierte Daten über deren Relevanz. Der diesbezügliche Bedarf wird in zunehmendem Umfang durch Angebote variabler Qualität ohne systematische Analyse der klinischen Daten gedeckt.

    Aufgabe: Zugang zur -omischen Diagnostik im Rahmen nationaler und internationaler Netzwerke und tragfähiger lokaler Kooperationen schaffen.

    Ziel: flächendeckende klinische Anwendung integrativer, multidimensionaler genetischer Befunde mit strukturierter klinischer Dokumentation.

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Arzt und Praxis

  • Vernetzung und Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg
      						

    MR Dr. Johannes Neuhofer, seines Zeichens Dermatologe, berichtet im Interview mit ARZT & PRAXIS über aktuelle ­Entwicklungen und Herausforderungen in seinem Fach. Er plädiert für persönlichen Kontakt zwischen Kollegen statt 1.000 „Friends“.

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  • Ordinationsevaluierung – noch Fragen?
      						

    Im Sinne der Qualitätssicherung ist jeder niedergelassene und praxisführende Arzt verpflichtet, alle 5 Jahre eine Ordinations­evaluierung durchzuführen. Um Sie dabei zu unterstützen, beantwortet ARZT & PRAXIS häufig gestellte Fragen und gibt ­praktische Tipps zum Ausfüllen des Fragebogens zur Selbstevaluierung.

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Ärzte Krone

Das Medizinprodukt

  • Das vernetzte Pflegebett – Zukunft oder Wirklichkeit?
      						

    Sowohl stationäre als auch ambulante Pflegebetten können Daten von Patientenerfassen und verarbeiten.

    Das erleichtert unter anderem die Koordination von Kontrollbesuchen, das Abrufen des Patientenzustandes und rechtzeitiges Eingreifen.

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  • Leuchttürme in Sachen Patientensicherheit
      						

    Sieben Projekte wurden im Rahmen des Austrian Patient Safety Award kürzlich ausgezeichnet.

    Die Zahl der Einreichungen belegt, dass ein modernes und nachhaltiges Gesundheitswesen nicht ohne grundsätzliches Verständnis für Qualität, Risikobewusstsein und Fehlermanagement auskommen kann.

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  • „CANDA“ – Netzwerk für den fachlichen Austausch
      						

    Mit der Gründung der „Carinthian Nurse Directors Association“, kurz CANDA, haben sich die Pflegedirektionen der Kärntner Krankenanstalten vernetzt.

    Die Vereinigung dient dem Informations- und Wissensaustausch der Pflegeführungs-kräfte in den Kärntner Krankenanstalten und Rehabilitationseinrichtungen.

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Zahn Krone

  • Amalgam-Verbot ab 1. Juli 2018
      						

    Das heurige konservierende Symposium der ÖGZMK Steiermark in Schladming war ein voller Erfolg: interessante Neuigkeiten aus der Wissenschaft, unterhaltsame Referenten und ein stets voller Vortragssaal. Erfreulich waren auch die angeregten Diskussionen mit dem Auditorium.

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  • „Gesundheit darf und soll nichts kosten!“
      						

    Jeder Zahnarzt hat diesen Satz schon einmal indirekt oder auch schon sehr direkt von einem Patienten zu hören bekommen. Immer wieder entstehen Diskussionen zwischen Arzt und Patient oder eben auch Unverständnis seitens des Patienten über auftretende Kosten beim Zahnarztbesuch.

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Spectrum Psychiatrie

  • Essstörungen, Schwangerschaft und Mutterschaft
      						

    Nur durch die Aufhebung des Tabus und Stigmas Essstörung, d. h. über das klare Erfragen bestehender oder vergangener Essstörungssymptome, kann die werdende Mutter über die gesundheitlichen Komplikationen vor allem für das Kind informiert und aufgeklärt werden.

    Ziel muss im Rahmen einer deklarierten Risikoschwangerschaft im Kontext von Essstörungen eine medizinische bzw. therapeutische Unterstützung während und nach der Geburt sein.

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  • Essstörungen im Alter
      						

    Essstörungen im Alter müssen angesichts der hohen Morbidität und Mortalität in der ambulanten und stationären Versorgung entsprechende Beachtung finden und im Verdachtsfall genau exploriert werden.

    Im Alter treten vor allem die Binge-Eating-Störung, Eating Disorders Not Otherwise Specified (nach DSM-IV)/Other Specified Feeding and Eating Disorders (nach DSM-5) und subklinische Essstörungen auf.

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  • Die Sozialästhetik des Essens
      						

    Der Genuss bzw. die Genussfähigkeit stellt den Anknüpfungspunkt zwischen dem Thema Essen und der psychiatrischen Medizin/Psychologie im Sinne von gesundheitsförderlichen Interventionen als Forschungs- und Handlungsgebiet der Sozialästhetik dar.

    Therapeutisches Genusserleben kann störungsspezifische Ansätze in der Behandlung psychisch Kranker erweitern, wobei das Essen und Sich-Ernähren nur eine Teilkomponente des Genusses darstellt, die aber sehr wichtig, weil alltäglich ist.

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PharmAustria

Fakten der Rheumatologie

  • Therapie der Fingerpolyarthrose – Update
      						

    Die Fingerpolyarthrose (FPA) ist selbst im Jahre 2017 trotz zielgerichteter Therapien eine nur schwer zu ­behandelnde Erkrankung.

    Obwohl eine Vielzahl an Therapieoptionen existiert (mit mehr oder weniger guter Datenlage), gibt es keine, die den Krankheitsverlauf beeinflussen, also strukturmodifizierend wirken.

    Das optimale Management der FPA besteht also aus einem Zusammenwirken von pharmakologischen und ­nichtpharmakologischen Modalitäten, mit letztendlich dem Ziel der effektiven Bekämpfung des Gelenkschmerzes und ­Erhaltung der Gelenkfunktion.

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  • Arthrose und Sport
      						

    Arthrose und Sport stehen eigentlich im Gegensatz zueinander, dennoch hat Sport in der richtigen Form und ­Anwendung durchaus seinen Stellenwert und kann neben dem Erhalt der körperlichen Ertüchtigung auch gezielt als Therapieform bei Arthrose eingesetzt werden.

    Bei Vorliegen einer Arthrose ist auf runde Bewegungsabläufe zu achten.

    „Stop and go“ Sportarten mit kurzfristig hohen Druckspitzen im Gelenk sind kontraindiziert.

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  • Dosierempfehlungen: csDMARDS
      						

    Zu den csDMARDs zählen Methotrexat, Sulfasalazin und Leflunomid. Im Bereich der Rheumatologie sind diese ­zugelassen bei:

    Methotrexat (MTX) zur Behandlung der aktiven RA bei Erwachsenen, der juvenilen idiopathischen Arthritis und der Psoriasis-Arthritis,

    Leflunomid zur Behandlung von Erwachsenen mit aktiver RA sowie mit aktiver Psoriasis-Arthritis,

    Sulfasalazin (SSZ) zur Behandlung von Erwachsenen mit aktiver chronischer Polyarthritis und bei Kindern mit juveniler idiopathischer Oligoarthritis.

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Spectrum Pathologie

  • Viren(bestandteile) als Auslöser und Promotoren von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen
      						

    Die Entdeckung der humanen Papillomaviren als onkogene Faktoren ist untrennbar mit dem Namen von Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen verbunden. Im Vorfeld der Herbsttagung der ÖGPath/IAP Austria in Velden sprachen wir mit dem Virologen und Nobelpreisträger über seine Entdeckung und über neuere Erkentnisse zur Rolle von infektiösen Agenzien in der Tumorentstehung.

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  • Einführung in zytologische Klassifikationen und Nomenklaturen
      						

    Aufgabe einer Klassifikation ist es, Bezeichnungen anhand nachvollziehbarer Merkmale zu einem kontrollierbaren, unabhängig von verschiedenen Personengruppen benutzbaren Vokabular zu ordnen.

    Neu entdeckte Merkmale oder Änderungen des klinischen Behandlungspfades bedingen ­regelmäßige Überprüfung und Neuordnung.

    Der Benutzerkreis (SpezialistInnen des eigenen Faches, klinische Kolleginnen und Kollegen oder PatientInnen) muss bei der Erstellung eines Klassifikationsschemas berücksichtigt werden.

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  • Die neue Nomenklatur der ÖGZ und ÖGPath/IAP Austria mit Erläuterungen
      						

    Die Österreichischen Gesellschaften für Zytologie (ÖGZ) und Pathologie (ÖGPath) empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklaturempfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige PAP-Gruppierung nicht.

    Die acht PAP-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)
      						

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?
      						

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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Diabetes Forum

  • Vom Pankreasextrakt zum Analoginsulin: die Geschichte der Insulinentwicklung
      						

    Die Extraktion von Insulin aus dem Pankreas wurde 1923 mit dem Nobelpreis gewürdigt, weitere Nobelpreise folgten.

    Limitationen der Therapie mit den ersten Insulinextrakten waren u. a. die fehlenden Möglichkeiten zur Blutzucker-Selbstmessung und zur Deckung des weltweit hohen Bedarfs.

    Mit der Reinigung des Insulinrohextraktes und der Entwicklung von Insulinen mit verschiedener Wirkdauer wurden weitere Voraussetzungen für den breiten Einsatz erfüllt.

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  • Update 2014: Insulin glargin, Insulin detemir
      						

    Aktuelle Studien bestätigen die bekannten Vorteile (v. a. geringe Hypoglykämieraten) von Insulin glargin und detemir bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

    Typ-1-Diabetes: Insulin detemir zeigte im Vergleich zu NPH-Insulin einen verminderten ­appetitstimulierenden Effekt im ZNS.

    Typ-2-Diabetes:

    • Die Hypoglykämierate wird durch die Zugabe von Insulin detemir zu einer oralen antidiabetischen Therapie nicht erhöht.
    • Durch die Kombination lang wirksamer Insulinanaloga mit DPP-4-Hemmern und GLP-1-Analoga wird eine weitere HbA1c-Senkung erzielt.
    • Die frühzeitige Behandlung mit Insulin glargin senkt bei Patienten mit hohen HbA1c-Ausgangswerten die ­mikrovaskuläre Ereignisrate.
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  • (Warum) brauchen wir bessere Basalinsuline?
      						

    Im Interview: Prof. Dr. J. Hans De Vries, Amsterdam/NL: Eine längere Wirkdauer und eine flachere Wirkkurve von Basalinsulinen führen zu geringeren Hypoglykämieraten. Die Daten für neue, ultralang wirksame Basisinsuline weisen auf eine weitere Reduktion insbesondere nächtlicher Hypoglykämien und einen Trend zu einer besseren glykämischen Kontrolle hin. Eine Ausdehnung der Dosierungsintervalle kann derzeit nicht generell empfohlen werden.

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