Zum Geleit

  • Aus aktuellem Anlass: Kotinin-Test in den Mutter-Kind-Pass!

    Schon in den frühen 1990er-Jahren hatte der damalige Gesundheitsminister Michael Außerwinkler – vergeblich – versucht, im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen den Harntest auf Kotinin (= Abbauprodukt von ­Nikotin) zur Erfassung des Raucherstatus der Schwangeren einzuführen, um konsekutiv allen rauchenden Schwangeren die nötige Beratung zukommen zu lassen.

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Editorial

  • Vom Fälschungs- zum Versorgungsskandal

    Groß war im letzten Sommer die mediale Aufregung um ein Krebsmedikament. Das niederösterreichische Unternehmen KOANAA Healthcare GmbH hatte ohne aufrechte Zulassung in Österreich ein Produkt aus indischer ­Herstellung mit österreichischer Aufmachung an ein Wiener Spital geliefert.

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Seite des BÖG

Podium

AGO Austria

  • Chlamydien und HPV-assoziierte Läsionen − Hinweise auf eine Karzinomrisiko-erhöhende Interaktion mit HPV

    Unerkannt und unbehandelt kann eine chronische Chlamydien-Infektion bis hin zur Infertilität führen – eine einfache antibiotische Therapie ist verfügbar.

    Chlamydien könnten durch Interaktion mit HPV zur Pathogenese des Zervixkarzinoms und dessen Vorstufen beitragen – erhöhte Prävalenz bei Patientinnen mit geplanter Konisation.

    Bereits in vielen anderen Ländern Empfehlungen für ein allgemeines bzw. risikoadaptiertes Screening für Frauen unter 25 bzw. 30 Jahren.

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Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Neue nationale Nomenklatur der gynäkologischen Zytologie – Überarbeitete Version 2018 ÖGZ und ÖGPath/ IAP Austria

    Die ÖGZ und ÖGPath empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklatur-Empfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige Pap-Gruppierung nicht.

    Die 8 Pap-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen. Konsens besteht darüber, dass bis zum Vorliegen der neu gefassten Abklärungsleitlinie der OEGGG auffällige Abstriche der neuen zytologischen Nomenklatur entsprechend der noch gültigen OEGGG-Leitlinie (2015)5 abgeklärt werden sollen.

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  • Die neue Gyn-Zyto-Nomenklatur 2018 im Kontext der OEGGG-Leitlinie 2015 − Stellungnahme der OEGGG zur überarbeiteten Fassung der ÖGZ und ÖGPath/IAP Austria

    Wichtigste Änderung vs. ÖGZ-Nomenklatur 2005: vormals als Pap II mit HPV-assoziierten Veränderungen klassifizierte zytologische Befunde nun als Pap IIID zu befunden.

    Procedere bei auffälligen Veränderungen entsprechend der Pap-Befundung nach wie vor wie in der OEGGG-Leitlinie 2015 empfohlen.

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  • Harnwegsinfektion der Frau− Ein Update

    Harnwegsinfekte gehören aufgrund ihrer Häufigkeit zum gynäkologischen Tagesgeschäft.

    Die häufigsten Uropathogene sind gramnegative Keime, allen voran E. coli.

    Insbesondere rezidivierende Harnwegsinfekte führen zu einem hohen Leidensdruck der Patientinnen.

    Die Prophylaxe umfasst neben der Modifikation von Verhaltensweisen medikamentöse und supportive Behandlungsoptionen.

    Eine dauerhafte Antibiose sollte wohl überlegt werden.

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  • Was brauchen „Wunschkinder“? − Assistierte Reproduktion unter Miteinbeziehung der kindlichen Psyche

    Kinderwunschbehandlungen beziehen sich nicht nur auf Paare, sondern auf ein Drittes, das Kind.

    Für seine gesunde psychische Entwicklung ist ein verantwortungsvoller Einsatz assistierter Reproduktionstechnologien unerlässlich.

    Durch ein Verständnis für die zugrundeliegende Psychodynamik können alle Expertinnen und Experten handelnd, aufklärend und beratend zu gelingenden Eltern-Kind-Beziehungen beitragen.

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Frauengesundheit

  • Weibliche Depression, männliche Depression − Brauchen wir eine geschlechtsspezifische Diagnostik und Therapie?

    Die unipolare Depression gilt als weibliche Depression, da Frauen häufiger als Männer die etablierten Depressionskriterien erfüllen und diese mit Weiblichkeit assoziiert werden.

    Die männliche Depression ist „maskiert“ durch externalisierende Symptome, die nicht in den gängigen Depressionskriterien enthalten sind und daher die Diagnose erschweren. Trotzdem handelt es sich um die gleiche Erkrankung.

    Bei Diagnostik und Therapie müssen Geschlechterstereotype, Belastungskonstellationen und ­Stressverarbeitung besser berücksichtigt werden.

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