Aktuell

  • MeToo – reden wir darüber!

    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist auch in Krankenhäusern Realität.

    Eine klare Haltung der Institutionen, Belästigung nicht zu tolerieren, ist eine ­wesentliche Präventivmaßnahme.

    Es gilt, Geschlechtsstereotype und patriarchale Strukturen zu hinterfragen und zu verändern.

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  • „Bessere Vernetzung der Gesundheitsberufe“

    Die Zusammenarbeit zwischen dem niedergelassenen und dem stationären Bereich soll weiter ausgebaut werden, um eine bestmögliche regionale Versorgung zu ­gewährleisten.

    Zur Entlastung von Ärzten soll Angehörigen gesundheitsbezogener Berufe (u. a. Pflege, Psycho- und Physiotherapeuten) unter ärztlicher Anleitung künftig mehr ­Kompetenz zukommen.

    Der veraltete Leistungskatalog soll gründlich überarbeitet werden, um bessere Verdienst­möglichkeiten zu erreichen.

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  • Vernetzung von Medizingeräten im OP

    Ein „vernetzter OP“, in dem Geräte miteinander Daten austauschen können, stellt Gesundheitsdienstleister und Anbieter vor neue Herausforderungen; bisherige Hard- und Software muss den neuen Anforderungen angepasst werden.

    Offene Standards an den Schnittstellen zwischen den Geräten sollen die Verbindung von Geräten und Applikationen unterschiedlicher Hersteller hinsichtlich Durchführbarkeit und Rechtssituation erleichtern.

    Der vernetzte OP befindet sich derzeit noch in der Pilotphase.

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  • [Gedanken] Wettbewerb im Gesundheitswesen – Risiken in Lösungen umwandeln
    Die aktuelle Form des Wettbewerbs sowohl zwischen öffentlichen und privaten Spitälern als auch zwischen Kassenärzten und Wahlärzten stellt meiner Meinung nach ein potenzielles Problem für die Qualität im Gesundheitswesen dar. Wettbewerb kann etwas sehr Positives sein – allerdings müsste sich ...Weiterlesen ...

Focus: Anästhesiologie AIC 2017

  • Die Behandlung akuter Schmerzen während chronischer Schmerztherapie – eine Herausforderung

    Präoperativ sollten schmerzmedizinische Risikopatienten identifiziert und umfassend aufgeklärt werden (u. a. Umgang mit Schmerzerfassungsinstrumenten). Zudem sollte ein dem jeweiligen operativen Eingriff entsprechendes multimodal balanciertes ­ Behandlungskonzept entworfen werden.

    Intraoperativ stehen Analgesieverfahren wie z. B. Regionalanalgesie zur Verfügung; bei chronischen Schmerzpatienten sollten bei Opioidtoleranz bzw. Hyperalgesie Analgesiealternativen antizipiert werden.

    Postoperativ sollten Effizienz und Sicherheit der perioperativen Analgesie regelmäßig evaluiert und angepasst sowie frühzeitig ein schmerzmedizinisches Entlassungskonzept geplant werden.

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  • Der Notarzt im Rettungsdienst

    Der unmittelbare Einsatz geeigneter Maßnahmen durch qualifizierte Ärzte am ­Notfallort bedeutet eine Reduktion der Sterblichkeit kritisch kranker oder ­schwerverletzter Patienten, kürzere Intensiv- und Krankenhausaufenthaltsdauer und bessere Rehabilitationschancen.

    Der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern als Besonderheit des österreichischen Rettungswesens bietet die Vorteile einer guten Verfügbarkeit motivierter Helfer. Eine weitere Verbesserung und Intensivierung der Ausbildung – durch z. B. eine dritte Ausbildungsstufe, zusätzlich zum Rettungs- und Notfallmediziner – könnte Notärzte entlasten.

    Die neue, in Vorbereitung befindliche gesetzliche Ausbildungsregelung für Notärzte wird die enge Anbindung des notärztlichen Dienstes an die Kliniken stärken.

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  • Hygiene in der Anästhesie – Dos and Don’ts

    Händedesinfektion: besonders vor aseptischen Tätigkeiten; nicht sterile ­Handschuhe müssen unmittelbar nach Beendigung der kontaminationsgefährdeten Tätigkeit ausgezogen und entsorgt werden, in Ausnahmefällen Desinfektion der behandschuhten Hände.

    Arbeitsplatz: sollte in reinen und unreinen Bereich organisiert werden.

    Nicht vergessen: Die Außenseiten von Beatmungsschlauch und -beutel des Narkosegerätes sind als Kontaktflächen anzusehen und dementsprechend zu reinigen.

    Perioperative Antibiotikaprophylaxe: zum richtigen Zeitpunkt, in richtiger Dosis.

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Biologicals

  • Biologicals aus Österreich

    Die Zellkulturproduktion von Novartis am Standort Schaftenau bei Kufstein wurde erweitert, die 100-Millionen-Euro-Investition bringt 190 neue Arbeitsplätze.

    Neben Biosimilars wird auch das Originator-Biologikum Secukinumab im Tiroler Werk produziert.

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Forschung

  • Psychosoziale Evaluierung bei bionischer Rekonstruktion

    Eine bionische Handrekonstruktion kann bei Nervenwurzelausrissverletzungen auch nach jahrelanger Funktionslosigkeit die Handfunktion wiederherstellen.

    Der Eingriff beinhaltet die Amputation der funktionslosen Hand, was einen ­gravierenden Eingriff in die körperliche Integrität darstellt.

    Eine rezent publizierte Arbeit stellt eine Methode der psychosozialen Evaluierung von ­potenziellen Rekonstruktionspatienten vor. Durch das Assessment soll die Identifikation jener Patienten, die für den Eingriff geeignet sind – z. B. hinsichtlich psychischem Status, ­realistischen Erwartungen und ausreichender Compliance – erleichtern.

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Onkologie